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Geltungszeitraum von: 01.09.1985

Geltungszeitraum bis: 31.12.2015

Verwaltungsverordnung
über die Kosten der pfarramtlichen Vertretung
(Vertretungskosten-Verordnung)

Vom 15. Juli 1985

(ABl. 1985 S. 126)

Die Kirchenleitung hat gemäß Artikel 48 Abs. 2 Buchstabe n der Kirchenordnung folgende Verwaltungsverordnung beschlossen:
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§ 1

Pfarrer, Pfarrvikare, Pfarrdiakone, Pfarrer im Ruhestand und Pfarramtskandidaten, die mit Vertretungsdiensten beauftragt werden, erhalten für die ihnen entstandenen Auslagen nach Maßgabe dieser Verordnung Kostenersatz.
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§ 2

Vertretungskosten werden erstattet für die Übernahme von Gottesdiensten und Amtshandlungen bei unbesetzten Pfarr- und Pfarrvikarstellen sowie bei Vertretung beurlaubter, erkrankter oder aus anderen Gründen an der Amtsführung verhinderter Pfarrer.
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§ 3

Zu den Vertretungskosten gehören:
  1. Fahrtkosten für öffentliche Verkehrsmittel,
  2. Kilometergeld bei Benutzung privater Kraftfahrzeuge nach Maßgabe der Kraftfahrzeugverordnung.1#
  3. Fahrtkosten für Taxis, sofern keine andere Beförderungsmöglichkeit besteht,
  4. sonstige notwendigen Auslagen.
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§ 4

( 1 ) Anträge auf Kostenerstattung sind mit Belegen und gegebenenfalls besonderer Begründung an den Dekan des Dienstortes zu richten; sie müssen innerhalb eines Jahres nach Entstehung der Kosten gestellt werden.
( 2 ) 1 Der Dekan weist die zuständige Kasse nach Prüfung und Feststellung zur Zahlung an. 2 Die kassenführende Stelle fordert die von ihr verauslagten Kosten am Ende eines jeden Vierteljahres oder jährlich bei der Kirchenverwaltung an.
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§ 5

1 Diese Verordnung tritt am 1. September 1985 in Kraft. 2 Zum gleichen Zeitpunkt tritt die Verordnung über Vertretungskosten der Pfarrer vom 1. Oktober 1951 (ABl. 1951 S. 103) außer Kraft.

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1 ↑ Siehe jetzt die Reisekostenverordnung (Nr. 730).