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Propsteibereichegesetz (PBG)1#

Vom 27. November 2015

(ABl. 2015 S. 430)
Geändert durch gesetzesvertretende Verordnung vom 23. Mai 2017 (ABl. 2017 S. 141)

Die Kirchensynode der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau hat das folgende Kirchengesetz beschlossen:
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§ 1
Zahl der Propsteibereiche

Das Kirchengebiet wird in fünf Propsteibereiche eingeteilt.
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§ 2
Bezeichnungen der Propsteibereiche

Die Propsteibereiche führen folgende Bezeichnungen:
1. Nord-Nassau
2. Oberhessen
3. Rheinhessen und Nassauer Land
4. Rhein-Main
5. Starkenburg
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§ 3
Abgrenzung der Propsteibereiche

Die Zuordnung der Dekanate zu den Propsteibereichen erfolgt durch Rechtsverordnung2#, die der Zustimmung des Kirchensynodalvorstandes bedarf.
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§ 4
Amtsbezeichnungen

Die Amtsbezeichnungen der Pröpstinnen und Pröpste lauten:
1. Die Pröpstin / Der Propst für Nord-Nassau
2. Die Pröpstin / Der Propst für Oberhessen
3. Die Pröpstin / Der Propst für Rheinhessen und Nassauer Land
4. Die Pröpstin / Der Propst für Rhein-Main
5. Die Pröpstin / Der Propst für Starkenburg
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§ 5
Dienstsitz

Der Dienstsitz der Pröpstin oder des Propstes befindet sich
1. für den Propsteibereich Nord-Nassau in Herborn,
2. für den Propsteibereich Oberhessen in Gießen,
3. für den Propsteibereich Rheinhessen und Nassauer Land in Mainz,
4. für den Propsteibereich Rhein-Main in Wiesbaden,
5. für den Propsteibereich Starkenburg in Darmstadt.
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Anhang
Übergangsbestimmungen3#

Gemäß Artikel 56 Absatz 6 der Kirchenordnung gelten folgende Übergangsbestimmungen:
  1. Die gewählte Pröpstin oder der gewählte Propst für Rheinhessen ist vom 1. Oktober 2017 bis zum Ablauf ihrer oder seiner Amtszeit für den neuen Propsteibereich Rheinhessen und Nassauer Land zuständig und führt folgende Amtsbezeichnung: Die Pröpstin / Der Propst für Rheinhessen und Nassauer Land.
  2. Die gewählte Pröpstin oder der gewählte Propst für Starkenburg ist vom 1. Oktober 2017 bis zum Ablauf ihrer oder seiner Amtszeit für den neu zugeschnittenen Propsteibereich Starkenburg zuständig.
  3. Die gewählte Pröpstin oder der gewählte Propst für Süd-Nassau ist vom 1. Oktober 2017 bis zum Ablauf ihrer oder seiner Amtszeit für den neu zugeschnittenen Propsteibereich Rhein-Main zuständig und führt folgende Amtsbezeichnung: Die Pröpstin / Der Propst für Rhein-Main.
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Bis zum 30. September 2017 gilt das folgende Kirchengesetz:

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Kirchengesetz über die Errichtung von Propsteibereichen4#

Vom 7. Dezember 1949
(ABl. 1967 S. 24)5#, in der Fassung vom 23. April 1999 (ABl. 1999 S. 121),
geändert am 20. Februar 2010 (ABl. 2010 S. 118)
Die Kirchensynode der EKHN hat das folgende Kirchengesetz beschlossen:
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§ 1

( 1 ) Das Kirchengebiet wird in sechs Propsteibereiche eingeteilt.
( 2 ) Die Propsteibereiche führen folgende Bezeichnung:
Nord-Nassau
Oberhessen
Süd-Nassau
Rhein-Main
Rheinhessen
Starkenburg
( 3 ) Die Abgrenzung der Propsteibereiche sowie die territoriale Zuordnung der Dekanate wird von der Kirchenleitung vorgenommen und bedarf der Zustimmung der Kirchensynode.
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§ 2

Der Dienstsitz der Pröpstin/des Propstes befindet sich in ihrem/seinem Propsteibereich, und zwar:
für Nord-Nassau in Herborn
für Oberhessen in Gießen
für Süd-Nassau in Wiesbaden
für Rhein-Main in Frankfurt am Main
für Rheinhessen in Mainz
für Starkenburg in Darmstadt
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§ 3

Die Amtsbezeichnung lautet:
Evangelische Kirche in Hessen und Nassau
Die Pröpstin/Der Propst für ...
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§ 4
Übergangsbestimmung

1 Die Amtsgeschäfte der Pröpstinnen und Pröpste gehen zum Zeitpunkt der Neubildung der Propsteibereiche auf die/den jeweils in diesem Gebiet amtierende/n Pröpstin/Propst über. 2 Deren/dessen Amtszeit rechnet vom Zeitpunkt ihrer/seiner letzten Wahl in das Propstamt.
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§ 5
Inkrafttreten

Dieses Kirchengesetz tritt mit Wirkung vom 1. Juni 1999 in Kraft.

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1 ↑ Dieses Kirchengesetz tritt gemäß Artikel 5 Absatz 1 des Kirchengesetzes zur Neuordnung der Propsteibereiche vom 27. November 2015 (ABl. 2015 S. 430) am 1. Oktober 2017 in Kraft.
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2 ↑ Propsteibereicheverordnung (Nr. 51).
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3 ↑ Artikel 3 des Kirchengesetzes zur Neuordnung der Propsteibereiche vom 27. November 2015 (ABl. 2015 S. 430).
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4 ↑ Dieses Kirchengesetz tritt gemäß Artikel 5 Absatz 2 Satz 2 des Kirchengesetzes zur Neuordnung der Propsteibereiche vom 27. November 2015 (ABl. 2015 S. 430) am 1. Oktober 2017 außer Kraft.
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5 ↑ Die Fassung vom 23. April 1999 gibt hier eine falsche Fundstelle an. Richtig ist: ABl. 1949 S. 164.